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11.11.2009 02:52 #11Forianer
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Hallo Leute ...
Suizide sind in aller Regel keine sogenannten Kurzschlussreaktionen. Zumeist setzen sich die Menschen mehr oder weniger über Monate oder sogar auch Jahre in ihrem Inneren damit auseinander (jedoch nicht auf einer rationalen Ebene), bzw. es 'wühlt' in ihnen.
Depressionen und/oder nicht zu verarbeitender Verlust sind sehr häufige Ursachen. Der Tod des eigenen Kindes kann einen Menschen zerbrechen, in aller Regel lässt sich das nicht 'verarbeiten' und manchmal kann man sich niemals damit abfinden, auch wenn man das möchte.
Ganz schlecht ist es, wenn Betroffende niemanden haben, mit dem sie über die empfundene Sinnlosigkeit des eigenen Lebens sprechen können. Doch selbst wenn jemand da ist, gibt es nicht wenige Fälle, bei denen genau dann die Tat durchgeführt wird, wenn Außenstehende glauben, derjenige sei nun 'über den Berg'. Hab ich selbst erlebt in meinem Umfeld, um mich danach mehr mit dem Thema zu beschäftigen, bzw. in den Gesprächen mit seinem Therapeuten und wir als die Freunde, als wir dann doch so scheinbar unerwartet Abschied nehmen mussten.
Unsere Stadt wird Trauer tragen. Er war ein Besonderer und er war so menschlich, mit einem Charisma der Überzeugung, Behutsamkeit und des Vorbildes. Alle, einfach alle hier haben ihn gemocht und sehr sehr geschätzt. Sein Standing bei den Fans war unglaublich. So viele haben Anteil genommen am Tod seiner Tochter und wohl alle - und auch ich - haben dann nicht gesehen, wie sehr es ihn zerrissen hat. Im Nachhinein wird man dann 'Anzeichen' entdecken ...
Er hat sich soviel eingesetzt für Andere und Anderes. Sanft und entschlossen zugleich - und hat sich dabei selbst verloren.
Viele Kerzen brennen schon in der Stadt. Ich werd nun auch eine für ihn anzünden heute Nacht. Für Robert ...
papinekGeändert von papinek (11.11.2009 um 02:54 Uhr)
Wer nicht weiß wohin er will, kommt am weitesten.
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11.11.2009 03:55 #12Fotomine
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11.11.2009 08:01 #13Forianer

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Mist, hab diesen Thread zu spät gelesen. Hab hier mal nen Kommentar abgegeben...
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11.11.2009 10:08 #14Forumshex'
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11.11.2009 10:32 #15
und auch hier zeigt es sich wieder einmal,das man den Menschen nur vor den Kopf gucken kann und nicht hinein um ihnen helfen zu können.
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11.11.2009 11:29 #16
Ich bin gestern Abend aus Deutschland zurueck gekommen und als meine Frau mir sagte das Robert Enke Tod ist musst ich mich ersteinmal setzen. Ich habe Robert 1999 kennengelernt als er von Deutschland nach Benfica wechselte. Ich habe seinen Umzug gemacht und Ihm hier in Lissabon unter anderem geholfen bei der Wohnungssuche. Wir haben eine ganze Menge Zeit zusammen verbracht. Ich und meine Familie waren auch bei Ihm zuhause ( er hatte ein Haus gemietet in Monsanto) wir haben zu Abend gegessen und mein Sohn damals gerade 3 Jahre hat mit Ihm Fussball gespielt.Als mein Sohn ein Tor schoss sagte er einen Satz den ich nie vergessen habe und auch nicht werde,Er sagte Tor ( Golo) das Wort hoere ich nicht so gerne.Ich koennte noch einige Sachen erzaehlen aber die werde ich fuer mich behalten als Andenken an einen Mann den ich immer in Erinnerung behalten werde als einen Freund mit dem wir viel Spass gehabt haben.Schade das er so von uns gegangen ist.
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11.11.2009 11:47 #17
Moin!
Auch bei Uns, beim VfL, kann man heute schwer ins normale Trainingsprogramm einsteigen. Alle sind geschockt und manche kannten Ihn ja auch persönlich, alles schwer zu verstehen.
Meine Gedanken sind bei seiner Familie, seiner frau und seinem 8 monate alten Kind.
Nach aussen sah er immer stark aus und auch wenn man wusste das er in Behandlung war hätte ich niemals mit so etwas gerechnet, besonders weil sein erstes Kind ja schon seit 3 Jahren tod ist. Aber die aktuellen verletzungen und der ominösen Bakterienerkrankung, die Situation mit der Nationalmannschaft haben Ihm wohl mehr als man denken konnte beschwert.
Aber auch dem Lokführer wünsche ich alles Gute und hoffe das er dieses Erlebniss gut verarbeiten kann!
Man merkt wie viel wichtigere Dinge es im Leben gibt!!
Herzlichst Lars
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11.11.2009 11:56 #18Forianer

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Mein Beileid für die Familie!
Er hat wohl den Tod seiner leiblichen Tochter nicht verkraftet. Das schreckliche ist ja, dass es Eltern gibt, die es nicht verkraften (können), ihr eigenes totes Kind beerdigen zu müssen... das ist für sie einfach das schlimmste in ihrem Leben!
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11.11.2009 13:03 #19Forumshex'
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Geändert von Chica (11.11.2009 um 13:09 Uhr) Grund: ergänzung
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11.11.2009 14:00 #20
Wer moechte kann sich hier ins Kondolenzbuch eintragen:
Robert Enke: Vielen Dank für Ihre Anteilnahmewww.transmovers.eu
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