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16.11.2009 15:57 #1
Bolo Rei - Königskuchen zu Weihnachten
Der portugiesische weihnachtliche "Königskuchen" mit seiner typischen Dekoration aus kandierten Früchten und Nüssen wird bereits wieder zum Verkauf angeboten.
Die Kranzform und der Glanz der bunten gezuckerten Früchte sollen eine Königskrone symbolisieren. Eine andere Legende sagt, der Kuchen stelle die Geschenke der Heiligen drei Könige zur Geburt von Jesus dar - die Kruste steht für das Gold, Nüsse und kandierte Früchte für Myrrhe und das Aroma für Weihrauch.
Eine Legende liefert auch eine der vielen Erklärungen für die versteckte Bohne. Die Heiligen Drei Könige sollen sich darum gestritten haben, wer als erster seine Geschenke überreichen dürfe. Deshalb versteckte der Bäcker, sozusagen als Entscheidungshilfe, einen Bohnenkern im Teig.
Wer heute die Bohne findet, hat verschiedene Möglichkeiten. Je nach Tradition darf er sich entweder etwas wünschen oder muss das Abendessen oder aber den Bolo Rei für das nächste Jahr bezahlen.
Die für den Verkauf bestimmten Exemplare dürfen nach den EU-Gesetzen keine Bohnen oder kleine Figuren mehr enthalten.
Weitere Informationen zu Herkunft und Tradition
Wer das Rezept selbst einmal ausprobieren möchte:
portu.ch - Bolo ReiAlegra
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16.11.2009 20:50 #2
Hallo,
wegen schlechter Erfahrungen
hat der Bolo Rei bei mir keine Chancen mehr.
Wegen einer zu hart gebackenen Nuss im Kuchen musste eine Ecke eines zugegeben nicht mehr ganz taufrischen Zahnes dran glauben und ich noch Sylvester zum Zahnarzt.
Trotzdem allen Liebhabern des harten Gebäcks guten Appetit!
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16.11.2009 21:01 #3
Hallo mbk,
bist du sicher, dass es eine harte Nuss war und nicht etwa die versteckte Bohne? Ein Bekannter von mir hat sich damit auch ein Stück Zahn ausgebrochen.
Ich muss zugeben, ich bin auch kein großer Fan (zu süß, zu trocken). Aber hübsch sehen sie aus.
Alegra
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16.11.2009 23:22 #4
Hallo Alegra,
es war eindeutig eine Nuss und keine Bohne. Da habe ich Glück im Unglück gehabt. Eine harte Bohne hätte wohl einen Totalverlust angerichtet.
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17.11.2009 00:20 #5
Hast aber Glück gehabt, denn bis vor kurzem gabs im Kuchen nicht nur die Ackerbohne sondern auch ein "Brinde".
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17.11.2009 01:06 #6Fotomine
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Bolo Rainha - Königinnen-Kuchen
Es gibt übrigens nicht nur den typischen Bolo Rei zu Weihnachten, sondern auch den Bolo Rainha - für all diejenigen, die diese quietschbunten, mehr als zuckersüßen kandierten Früchte nicht mögen.

Der Teig ist der gleiche, man läßt eben nur die kandierten Früchte weg, und tut dafür mehr Rosinen und getrocknetes Obst hinein.
Bjs, EliBruxa em terceira geração
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17.11.2009 09:53 #7Forianer

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bolo rainha gefällt mir schon viel besser....bolo rei find ich ätzend - bähhhhhhh
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17.11.2009 10:58 #8
Ich mag weder den einen noch den anderen da Rosinen fuer mich ein Greul sind
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01.12.2009 02:18 #9Fotomine
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Deswegen hab ich auch den "bolo princesa" erfunden...

ich mag weder diese furchtbaren kandierten Früchte, noch Rosinen so gerne - außerdem ist mir dieser gekaufte Kuchen viel zu hart und trocken. Mein "Bolo Princesa" wird nach dem traditionellen Grundrezept gemacht (glaub ich zumindest - das Rezept hab ich von meiner Mama), allerdings ohne das ganze kandierte Gedöns...
aber mit Schoko-Pulver (Nesquick) und gaaaaaaaanzen vielen Schoko-Stücken im Teig und auch oben drauf. Außerdem auch mit einigen selbst-getrockneten Früchten aus Mamas Garten, und ein paar Pinien-Kernen und Nüssen. Wahlweise hab ich aber auch was weggelassen, wenn jemand z.B. Nüsse und/oder getrocknetes Obst nicht mag/verträgt. Kam gut an... 
Bjs, EliBruxa em terceira geração
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01.12.2009 11:11 #10
Ich finde es erstaunlich, wie sehr bestimmte Geschmäcker doch in der Kindheit geprägt werden.
Der Bolo Rei sieht zwar wunderschön aus, aber das Weihnachtsgebäck ist und bleibt für mich der Stollen (am liebsten der Dresdner).
Auch da sind viele Rosinen drin und er ist sehr süß, aber längst nicht so trocken wie der Bolo Rei.
Also was die Weihnachtstraditionen betrifft - da bin und bleibe ich deutsch.
Alegra
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