| Geschichte, Kultur & Politik Kleines Land mit großer Vergangenheit – das ist Portugal, und das ist überall noch zu spüren. In dieser Rubrik tauscht man sich aus über Geschichte und Gesellschaft, Politik und Parteien, portugiesische Musik und Literatur. |
Portugal-Impressionen
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#21 (Permalink) | ||||
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Cateajudo
Registriert seit: 08.09.2009
Ort: Bombarral
Beiträge: 761
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Auf diesen Tatsachen habe ich mir dann meine eigene Meinung gebildet - ohne Saramago! Saramago tut meines Wissens nach nichts anderes, als seine Sichtweise der Dinge nieder zu schreiben und hofft das es soviel Erregung erzielt, damit die Leute fleißig seine Bücher kaufen.
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Em terra de cegos quem tem um olho é rei. port. Sprichwort |
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#22 (Permalink) |
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Forianer
Registriert seit: 19.10.2009
Ort: Lagos
Beiträge: 85
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Frau Nana,
ich wurde Ihnen unbedingt empfehlen, Saramago zu lesen. Man kann ihn moegen oder nicht, aber er schreibt wunderbar. Fangen Sie an mit dem Memorial do Convento. Ich gebe Ihnen nur 1 B. des wunderbaren Stills von Saramago, geschrieben im CAIM, dort steht so ungefaehr: Und sagte er dem Esel: geh in diese Richtung. Aber der Esel wollte nicht in die Richtung. Er wusste genau wohin. Er ist nicht wie die meisten Eseln, die nicht wissen wohin. Um abraço do Antonio Santos |
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#23 (Permalink) |
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Forianer
Registriert seit: 19.10.2009
Ort: Lagos
Beiträge: 85
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Viele Intelektuelle schreiben gute Buecher und nichts mehr. Saramago ist ein Action-Mann, er setze sich fuer die Menschenrechte. Auch hier zu bewundern, fuer Saramgo ist nicht all about money.
Aminatu Haidar, Frau, 43 Jahre alt, Verteidigerin der Menschenrechte in der Sara Ocidental, deswegen eine grosse Feindin der Diktatur in Marroko, sie lebt in Gefahr, und jetzt sitzt sie im Flughafen von Lanzarote(wo Saramago lebt) weil Marroko ihr nicht den marrokan. Pass geben will. Sie ist seit einer Woche in Hungerstreik. Spanien will ihr Asil geben aber sie will, mit Recht, nach El Aaiún, die Haupstadt von Sara Ocidental, ihr Land. Und gestern Saramago schrieb ihr einen Brief, um Sie ZU UNTERSTUTZEN und den Hungerstreik zu beenden, weil es noch viele Kaempfe gibt. Der Brief von Saramago wurde in bArcelona bei der 35. Reuniao Mundial de Solidariedade com a causa do Sara Ocidental. Wie im Caim, der Kampf der kleinen (grossen) Frau Haidar gegen die grosse Diktatur Marroko. Obrigado Saramago. Um abraço do Antonio Santos |
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#24 (Permalink) |
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Forianer
Registriert seit: 22.09.2009
Beiträge: 305
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Mit Saramago verhält es sich vermutlich wie mit Heine, den wussten die Leute auch erst zu schätzen, nachdem er schon gestorben war. Zu Lebzeiten war er bei vielen nicht sonderlich beliebt.
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#25 (Permalink) |
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Forianer
Registriert seit: 19.10.2009
Ort: Lagos
Beiträge: 85
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Durch die Unterstutzung von Saramago, seine Frau Pilar und tausend von Menschenrechtler Frau Haidar hat es geschaft, nach 32 Tage Hungerstreik ist sie zu Hause. Eine Heldin.
Ein Lichblick in einer Welt wo die meisten Menschen sich ueberhaupt nicht dafuer interessieren, keine Ahnung und keine Meinung haben, eine Welt wo sich die meisten nur fuer Geld interessioeren. Aber Mit Menschen wie Haidar die ganze Hoffnung ist noch nicht verloren, noch in meiner Zeit hoffe ich, dass Diktaturen wie China, Cuba, Venezuela, Coreia do Norte, Marrocos,etc Demokratien werden. Heute war es ein schoener Tag. Um abraço do António Santos |
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#26 (Permalink) |
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Forianer
Registriert seit: 16.09.2009
Ort: Algarve
Beiträge: 495
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Ich habe "Caim" an einem Wochenende gelesen.
Es ist eine wunderbare, ironische und sarkastische Geschichte über Kains Zeitreise durch einige Episoden aus dem Alten Testament, und es liest sich auch nicht so kompliziert wie andere historische Texte Saramagos. Bei den Bibelstellen habe ich das Original zu Hilfe genommen - das "Livro dos Disparates", wie es auf der ersten Seite von "Caim" genannt wird. So richtig kann ich jedenfalls die ganze Aufregung um den Roman nicht nachvollziehen, was vielleicht daran liegt, dass ich Atheist bin ...
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Alegra Sprache ist menschlich, daher unvollkommen. (Jan Deloof) Anaquim - Lusíadas |
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